Great Gobi B

Biosphärenreservat


Fläche 9'000 km2
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ca. 1000 Meter über Meer

Südwest-Mongolei



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Takhi

heiliges Tier der Mongolen


Bestand Gobi B 167 Tiere
zurück in der Mongolei seit 1992

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Aktuelles

der ITG International Takhi-Group

Erstes Takhi-Fohlen 2017


In der Gobi B hat die Geburtensaison 2017 begonnen. Am 19. April ist das erste Fohlen in der Nähe von Takhintal zur Welt gekommen. Im Laufe des Sommers werden von den Rangern 30-40 Jungtiere erwartet.

Photoausstellung zum 25-Jahr-Jubiläum der Wiederansiedlung


In der Blue Moon Galerie in Ulaanbaatar findet vom 15.-20. April 2017 eine Ausstellung statt, welche Bilder aus 25 Jahren Wiederansiedlung des Przewalskipferdes in der Gobi B zeigt. Bewundern Sie die schönen Aufnahmen der Takhis, der Fauna und Flora und der eindrückliche Landschaften in der Gobi B.
Die Ausstellung wurde durch die ITG Mongolei organisiert und von Gabriella Spirli (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA, Schweiz) eröffnet.

Takhi Post - am Puls des Geschehens


25 Jahre Wiederandiedlung des Przewalskipferdes in der Gobi B - was wurde erreicht? was sind die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen?
Was macht eigentlich ein Wildhüter in der Gobi B? Lesen Sie das Interview mit Nisehhuu, der versucht, wie "seine Takhis" zu denken, um sie in den Weiten der Gobi B zu finden.

Lesen Sie die neue Takhi-Post und sind sie auf dem Laufenden über die Entwicklungen im Takhi-Wiederansiedlungsprojekt der International Takhi-Group. Werden auch Sie Mitglied, um die Zukunft der Przewalskipferde in der Gobi B zu sichern.

Wasser für das Takhintal-Camp


Ein lange gehegter Wunsch der Nationalparkverantwortlichen der Gobi B ging anfangs Oktober in Erfüllung. Ein durch die tschechische Regierung und das tschechische Amt für Entwicklungszusammenarbeit finanzierter Brunnen versorgt das Camp mit fliessendem Wasser in unmittelbarer Nähe.


Bis jetzt musste das Wasser in Zisternenwagen aus dem nächsten Dorf "Bij" geholt und in Takhintal gelagert werden, was die Gefahr von nicht einwandfreier Qualität bedeuten konnte. Das Wasser wurde bei der Bohrung in einer Tiefe von 140 Metern gefunden und fliesst in einer Geschwindigkeit von 2 Metern pro Sekunde. Für den Grundwasserspiegel bedeutet dies gemäss den Berechnungen des anwesenden Geophysikers kein Problem.

Präsident T. Elbegdorj empfängt die ITG-Delegation


Die ITG-Delegation bestehend aus Präsident Reinhard Schnidrig, ITG-Mongolia Manager N. Enkhsaikhan und Vorstandsmitglied Mirjam Würsch hatten die Ehre, vom Staatspräsidenten T. Elbegdorj und seinem Berater L. Purevsuren empfangen zu werden. Er liess sich aus erster Hand über die Fortschritte des ITG-Projektes informieren und würdigte die bisherigen Leistungen der ITG in der Wiederansiedlung des Przewalskipferdes und im Lebensraumschutz.

Hohe Politiker sichern ihre Unterstützung zu


Nach den Neuwahlen im Sommer 2016 war es zudem wichtig, die neugewählten Politikerinnen und Politiker auf allen Stufen mit den Projekten der ITG vertraut zu machen und Unterstützung für die Schutzgebietserweiterung zu erhalten.


Sowohl die mongolische Ministerin für Umwelt und Tourismus D. Oyunkhorol wie auch der Governor des Aimags Khovd D. Galsandongdog waren bereits bestens über die Zusammenarbeit der ITG mit dem mongolischen Staat und dem Volk informiert und sprachen ihre Unterstützung für die Projekte der ITG aus.

Entwicklung der Takhipopulation, Lebensraum und Vernetzung


Im Herbst 2016 weilten der Präsident der ITG, Reinhard Schnidrig und Vorstandsmitglied Mirjam Würsch in der Mongolei. Im Camp der Wiederansiedlungsstation diskutierten sie mit Parkdirektor O. Ganbaatar, dem Manager der ITG Mongolia n. Enkhsaikhan und den Rangern der Gobi B über die Entwicklung der Takhi-Population, über den Lebensraum "Dzungarische Gobi" im Allgemeinen und über die Vernetzung von Lebensräumen. Weitere wichtige Themen waren die Evaluation des bestehenden und die Themen für den neuen Managementplan der Gobi B SPA.

Spätes Fohlen - die Takhipopulation wächst


2016 kamen über 30 Takhi-Fohlen in freier Wildbahn zur Welt und mittels Transporte durch die tschechische Luftwaffe konnten weitere 8 Przewalskipferde in die Gobi B gebracht werden (4 aus Europa und 4 aus Hustai Nuuru/Mongolei).


Das letzte Fohlen (Timo)  kam in den letzten Septembertagen zur Welt - es bleibt zu hoffen, dass genügend stark sein wird, um den Winter zu überleben. Damit ist die Population auf 173 Takhis angewachsen.

GG6 - The Great Gobi 6


Im September 2016 war Takhintal der Gastgeber des allerersten Great Gobi 6 (GG6) - Meetings. Die von WWF Mongolei ins Leben gerufene Organisation brachte über 180 Nationalparkverantwortliche, NGO's, Naturverantwortliche der Aimags und Sums sowie Politiker nach Takhintal. Während zwei Tagen wurde über die "grossen 6 der Gobi" (Gobi Bär, Kropfgazelle, Saiga Antilope, Przewalskipferd, Khulan, Wildkamel) und das Gobi Ökosystem diskutiert und ein Takhintal-Entschluss formuliert. Dabei ging es auch um die Vernetzung der Lebensräume dieser wandernden Arten - dies entspricht exakt den Zielsetzungen der Central Asian Mammal Initiative (CAMI).
Die nächste Zusammenkunft wird im Herbst 2017 in Altai stattfinden.

Innermongolische Zusammenarbeit für das Takhi


Die beiden Takhi-Projekte Hustai Nuuru und Takhintal in der Gobi B pflegen schon seit längerem einen engen Kontakt. Zum zweiten Mal wurden Ende Juli aus dem nahe der Hauptstadt Ulaanbaatar gelegenen Nationalpark Hustai Nuuru vier Przewalskipferde nach Takhintal und von dort aus nach Takhin us gebracht.
Auch dieser Transport wurde durch den Zoo Prag und die tschechische Armee ermöglicht, welche die zusätzlichen Flüge nach Ulaanbaatar und zurück organisierte.

Neues Blut für die Takhi-Population in der Gobi B


Am 18. Juli konnten 4 neue Takhis erstmals mongolische Luft schnuppern. Sie stammen aus verschiedenen Zoos in Europa und wurden durch das ITG-Mitglied Zoo Prag in Kooperation mit der tschechischen Armee von Prag aus nach Takhintal gebracht.


Vorausgegangen war eine Selektion nach genetischen Kriterien, um möglichst wenig verwandte Tiere in das Auswilderungsprogramm zu bringen. Die neuen Przewalskipferde werden für ein Jahr in einem Auswilderungsgehege verbringen, wo sie sich an das mongolische Klima gewöhnen und von den Rangern genau beobachtet werden können. Erst im nächsten Frühling werden sie in die Weiten der Gobi B entlassen.

Die Ranger in der Gobi B lernen Englisch


Während eines Monats konnten die Ranger in Takhintal intensiv Englisch lernen. Der pensionierte Lehrer Uli Rutz aus der Schweiz machte es auf ehrenamtlicher Basis möglich. Zusätzlich konnte er auch den Schülern in Bugat während 3 Tagen die englische Sprache näher bringen und das mongolische Leben auf dem Land kennenlernen. Seinen Erlebnisbericht finden Sie hier.

Zäune für die Angewöhnungsgehege der Neuankömmlinge


Während des Frühlings hatten die Ranger neben der täglichen Arbeit im Nationalpark und der Beobachtung der Przewalskipferden zusätzlich alle Hände voll zu tun. Die starken Regenfälle im Frühsommer 2015 hatten die Zäune in Takhintal stark beschädigt und teilweise unbrauchbar gemacht. Sie mussten abgebaut und erneuert werden. In Takhin us wurde gleichzeitig das Angewöhnungsgehege erweitert, um die Wiederansiedlung auch im Westen des Gebietes weiter zu fördern.

Die ITG trauert um den ehemaligen Ranger B. Chinbat


Am 2. Mai ist der ehemalige Ranger B. Chinbat an einer schweren Krankheit gestorben. Die Mitarbeiter des Nationalparks Gobi B SPA und die ITG trauern um einen herzlichen und aktiven Ranger, der sein Wissen gerne an die jüngeren Kollegen weitergab, sich politisch für die Gobi B und die Takhis engagierte und nebenbei als Buchhalter des Nationalparks amtete.
Die ITG entbietet der Familie von B. Chinbat ihre herzliche Anteilnahme.

"Takhi back home"


Unter dem Titel "das Takhi ist zurück in der Heimat" wurde im Museum der Aimag-Hauptstadt Khovd eine neue Sektion eingerichtet, welche die wechselhafte Geschichte der Przewalskipferde und deren Wiederansiedlung in der Gobi B thematisiert. Der neue Ausstellungsteil wurde im Oktober durch den Gouverneur Mr Tseveenravdan und ITG-Präsident Reinhard Schnidrig eröffnet.

Reinhard Schnidrig folgt auf Thomas Pfisterer als ITG-Präsident


An der Generalversammlung der International Takhi-Group ist Reinhard Schnidrig zum neuen Präsidenten gewählt worden. Er ist in der Bonner Konvention für migrierende Arten tätig und möchte so zusätzlich die internationale Vernetzung im Bereich Naturschutz verstärken.


Thomas Pfisterer hat sich altershalber zurückgezogen und wurde für seine Verdienste gebührend gewürdigt. Speziell seine Bemühungen zu "Demokratie für Naturschutz" haben in der Mongolei eine Entwicklung bewirkt, mit der Folge, dass die Einheimischen sich stärker und direkter für das Naturschutzgebiet und die damit verbundene Politik einssetzen. Für diese Erfolge verleiht ihm die ITG den Titel des Ehrenpräsidenten.

Ehrendoktor-Würde für Dorothee Stamm und Thomas Pfisterer


Die Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich hat anlässlich des Dies Academicus vom 25. April 2015 zwei Mitgliedern der International Takhi-Group für ihre grossen Verdienste zur Erhaltung des Przewalskipferdes die Ehrendoktorwürde erteilt.


Dorothee Stamm, Ehrenmitglied der International Takhi-Group, erhielt die Auszeichnung für Ihre mannigfaltigen Verdienste zur Erhaltung der Przewalskipferde und zur Wiederansiedlung der Takhis in der Gobi B.

Thomas Pfisterer
ist der aktuelle Präsident der ITG. Er hat dem Artenschutz und der Wiederansiedlung der Takhis eine nachhaltige politische Dimension verliehen und wertvolle Kontakte und Verträge auf regionalem und nationalem Niveau aufgebaut. Diese Leistungen wurden mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.

Ausstellung und Vorträge in Tokyo


Im März fand unter der Leitung von Prof. Sanekato Takeshi in Tokyo eine Ausstellung und Vorträge zu den Takhis, deren Geschichte und Wiederansiedlung in der Mongolei statt. Das interessierte japanische Publikum konnte sich darüber hinaus auch über das das Leben der Nomaden und die Fauna in der Mongolei informieren.

Grosse Ehre für ITG-Vorstandsmitglied Miroslav Bobek


Im September konnte Miroslav Bobek vom Zoo Prag die vom mongolischen Präsidenten verliehene "Medal of Friendship" entgegennehmen. Eine grosse Ehre für sein Engagement aber wie er betont auch für die langjährige Arbeit der International Takhi-Group im Rahmen der Wiederansiedlung der Przewalskipferde in der Mongolei.




















Media

Downloads & Social Media

Takhi Post - Frühling 2017

Die neuesten Entwicklungen und Geschichten aus dem ITG-Projekt im Publikationsorgan der "Freunde des Wildpferdes".
Klicken Sie HIER für frühere Ausgaben der Takhi Post.

Weiteres Interview zur ITG in der UB-Post

Anita Fahrni, Vorstandsmitglied der ITG und langjährige Organisatorin eines Auslandjahrs in der Schweiz für mongolische Studentinnen, wurde anlässlich ihres Besuchs in Ulaanbaatar von der UB-Post interviewt. Sie gibt Auskunft zur ITG und zur Ausbildung in der Mongolei.

Die ITG in der UB-Post

Die englisch-sprachige Zeitung "UB-Post" in Ulaanbaatar (Mongolei) hat anlässlich des Besuches des ITG Präsidenten Reinhard Schnidrig ein Interview publiziert. Lesen Sie über seine Gedanken, Pläne und Visionen.

Takhi-Project im National Geographic

In der mongolischen Ausgabe der Zeitschrift "National Geographic" wurde der Direktor Schutzgebietes Gobi B SPA, Oyunsaikhan Ganbaatar portraitiert und das Takhi Projekt vorgestellt!

Im Schatten des Altai

Interessanter Artikel über Natur, Kultur und Naturschutz in der Dzungarischen Gobi, mit Beschreibung des WIederansiedlungsprojektes in Takhin Tal.

wichtige Kooperation

Zusammenarbeit mit der DEZA/SDC
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des schweizerischen Departements für äussere Angelegenheiten (EDA)